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Essen 2010

Elitärer Kreis

Elitärer Kreis


Unsere Reise geht nach Essen in die Kulturhauptstadt 2010. Leider können Martina und Holzbeen nicht mit, weil Uwe´s Papa Frieder plötzlich verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei den Beiden.

Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und es ist schön warm. Es geht los, der elitäre Kreis ist pünktlich und 10:12 Uhr fährt unser Zug in Grebenstein ein, der uns zuerst einmal bis Hagen bringt.
Nachdem in Hofgeismar viele Leute ausgestiegen waren, können wir uns im Wagen breit machen und jeder zaubert etwas zum Frühstück aus seiner Tasche: Lachs-Dip, Käse, Pfefferbeißer, Tomaten/Mozzarella-Sticks, Gurken, Tomaten, Brötchen, Nußecken und bei 3 Flaschen Sekt lassen wir es uns bei guter Laune richtig gut schmecken.
Wir haben Zeit bis 12:45 Uhr und steigen in Hagen in einen klimatisierten Zug und fahren nun gerade wegs nach Essen.

Ohne Hindernisse steigen wir 13:29 Uhr Essen Hauptbahnhof aus und unser Hammel-Otte läuft ohne zu überlegen einfach los, er hat ja schließlich das IBIS schon aus dem Zug gesehen. Er kennt weder den Weg noch die Straße und wir trodeln ihm auch noch alle hinterher.
Das bringt uns einen rießigen Umweg, über Firmengelände und an gefährlichen Straßen vorbei. Zum IBIS-Hotel sind es normal 5 Minuten, wir bringen es in diesem Fall auf 20 Minuten. Und das bei Sonne und 28 Grad.
Uns ist heiß und als wir nach dem Check-In im Hotel und der Besichtigung unsere "Riesenzimmer" erblicken, bewegt uns die Frage: Wie kommt man in die Duschkabine und wie wieder heraus? Zum Glück sind wir alle schlank. Fast alle!
Bei unserer nächsten Fahrt werden wir besser darauf achten, so kleine Zimmer ist hat keiner von uns erwartet geschweige denn gesehen. Und dann fährt auch noch der Zug am Bett vorbei.... Wenn einer eine Reise tut!

Wir machen uns fertig für die Stadtrundfahrt durch Essen, die 15 Uhr losgeht. Zum Glück haben wir vorgebucht (alle Fahrten 10, 12 und 15 Uhr waren vollständig ausgebucht), so dass wir nach Bevorratung von Wasser und Bier die besten Plätze oben im Doppelstockbus einnehmen.
Es ist sehr heiß aber nun sehen wir Essen von oben. Die Magarethensiedlung, Zeche Zollverein, Baldeneysee, Villa Hügel.
Nach 100 Minuten Rundfahrt schlendern wir durch die Innenstadt und bleiben am "Pfefferkorn" hängen, eine Kneipe unmittelbar an der Fußgängerzone.
Endlich gibt es ein lecker Bierchen und kalte Getränke und da der Hunger siegt, werfen wir unseren Plan über den Haufen, in die "Dampfe", eine Bierbrauerei mit Biergarten zu fahren.
Nach dem wir gut gegessen haben, merken wir zum Glück noch rechtzeitig, dass uns der Kellner 3 x Fischplatte vom Nachbartisch verbucht hat, was ca. 100,--Euro ausmachte. Wir beschließen von nun an, alle Rechnungen zu prüfen!!!! Übrigens treffen wir dann die Leute von dem Tisch an allen Punkten, die wir abgearbeitet hatten.
Den Abend beschließen wir auf dem Kennedyplatz, wo 100 Kneipen und Lokale und 1000 Menschen sind. Wir sind überrascht!
Es ist eine typische Gurkennacht (fragt Otte) und wir wollen noch nicht ins Hotel. Gegen 1 Uhr beschließen wir dann doch den Tag mit einem Scheidebecher an der IBIS-Hotelbar.

21. August 2010 - 9 Uhr

Frühstück und alle trudeln ein. Das Buffett ist prall gefüllt und wir genießen das reichhaltige Angebot und lassen uns Zeit dabei.
10 Uhr fahren wir zur Zeche Zollverein und laufen etwas planlos durch die Anlage. Die Organisation sollte besser geplant werden.
Da alles noch überschaubar ist, kommen wir über eine lange, hohe Rolltreppe an den Ausgangspunkt der Zeche. Hier wurde früher produziert und wir verfolgen die Ausstellungsmaschinen und Anlagen und Bilder.
Bevor wir auf die Aussichtsplattform gelangen, erwischen wir die nächste Vorstellung eines 10-minütigen Filmes in 360 Grad (Einlass immer 30 Personen - wir kommen alle rein) Man zeigt das Leben und die Industriealisierung des Ruhrgebietes und es war sehr gut gemacht.

Anschließend geht es über Eisenstege und Treppen in ca. 120 Meter Höhe auf die Plattform und blicken hier über das gesamte Ruhrgebiet. Nach diesem Ereignis besteigen wir die Rolltreppe nach unten und stellen fest, dass Verlustfrosch und Schlauchliesl abhanden gekommen sind. Aber es gibt ja Handys und nach dem kurzen Schreck sind alle wieder zusammen.

Mittlerweile bilden sich Stau´s nach oben an der Rolltreppe, was uns aber nicht belastet, haben wir doch alles richtig gemacht.
Jetzt gibt es erst einmal die legendäre Currywurst - Ruhrpotts Stammessen. Und als es dann noch eine Runde kaltes Wasser für die Mädel´s gibt, kommt von Birgit der Spruch: "Das tut so richtig gut. So ein schönes kaltes Bier." Wir lachen uns kaputt.

Nach kurzen Debatten und Unentschlossenheit kommt noch die Kockerei zur Besichtigung und wir sind überrumpelt von den rießigen Stahlkonstruktionen. In einer großen Anlage neben dem Cinema unterhalb der großen Anlagen finden wir ein schattiges Plätzchen. Bei Bier und Quiz bringt die Quizmeisterin dem Elitären Kreis wissenwertes über Essen bei.

Bevor alle träge und müde werden steigen wir in die Straßenbahn, die uns zur Margarethenhöhe bringt. Da alle Plätze besetzt sind, stehen unsere Mädels für ein paar ältere Damen auf. Diese sind so entzückt von uns und erwähnen dankend: "Früher sind wir auch aufgestanden, heute steht man für uns auf. Wie schnell die Zeit vergeht."

Wir haben noch eine kleine Havarie im Tunnel, kommen aber ohne Kratzer aus dem Schacht! Nur unsere Birgit erzählt uns später, dass sie fast Panik bekommen hätte. Zum Glück ist sie cool geblieben....

Nun schlendern wir durch die Siedlung der Margarethen und finden es toll hier. Am Gasthaus zur Margarethenhöhe geraten wir in eine Hochzeitsgesellschaft und setzten uns erst einmal zu denen an den Tisch. NATÜRLICH NICHT! Wir dürfen aber in der Nähe einen Tisch belegen und trinken Bier, was wir sehnlichst herbei wünschen, denn es ist immer noch heiß und wir haben Durst. Unsere Tischnachbarn aus der ersten Kneipe treffen wir hier auch wieder. Zufälle gibt es!

Wir beschließen in der Innenstadt von Essen einen geeignete Lokalität zu suchen und entscheiden uns für das "Löwenbrau". Urig bayrisch in Mitten von Essen...Spare-Rips.

Es wir ein richtig schöner Abend und nach 6-maligem (6 Paare - 6 Anrufe) Geburtstagsgrüßen an Bomber, spendiert er uns eine Runde. Die bestellt dann unser Schotte: "Bring uns doch bitte mal 11 Paulaner" ...im Löwenbräu. Wir schmeißen uns weg.

Im Anschluß gehen wir, außer zwei Ausnahmen, in eine Bar und trinken Cocktails. Danach läuft Otte mit einer beleuchteten Hose im Hotelgang auf und ab und hofft, dass ihm die Tür geöffnet wird ...

22.08.2010 - 9.00 Uhr

Unglaublich aber wahr, alle sind pünktlich zum Früstück und nach dem aus-checken vertreiben wir uns die Zeit in der City. Dabei entdecken wir dieses tolle Wasserlabyrinth, was unseren Männern sichtlich Spaß macht. Das Kind im Mann ist geweckt und einmal einen richtigen Wasserstrahl zu pissen, wer kann das schon....

Zum Abschluß gönnen wir uns einen großen Eisbecher und warten auf die Abfahrtszeit 12:53 Uhr. Vorher deckt sich jeder im Bahnhof mit Brötchen, Törtchen und Getränken ein. Leider sind die Züge so maßlos überfüllt, dass wir auf der gesamten Rückreise, nach drei maligem Umsteigen, fast immer getrennt waren. Im letzten Zug nach Grebenstein ist sogar die Klimaanlage ausgefallen und Birgit hatte wieder das Pech dabei zu sein.

Wir wissen aber ab jetzt, wir fahren nur noch ICE.

Den Abschluss haben wir dann in Udenhausen beim Kartoffelfest gemacht, allerdings erst nachdem wir unsere Siegerin im Quiz erfahren haben.

Birgit

hat gewonnen und durfte mit Hilfe des Zweitplazierten -Schotte- das nächste Ziel aussuchen. (NEUE REGEL)

2011 KOBLENZ

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