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Gründungsbericht

Gelegentlich besuchte Rockkonzerte waren der Anlass, die einmal von Willi oder ? gestreute Idee umzusetzen, eine Gemeinschaft zu gründen. Dabei war das Ziel, Musikfestivals, Konzerte zu besuchen, aber auch eigene zu organisieren.

1990 war der zündende Moment, in dem eine Gruppe interessierter Fan´s aus der Taufe gehoben wurde. Nach dem Besuch eines 2-tägigen „Rock over Germany“ -Festivals am Hockenheimring, saß die damalige 21-köpfige Gründer-Crew in der Ortskneipe „Metschers“ zusammen und beschloss von nun an gemeinsam auf Konzerte zu fahren.

Gründungsmitglider

Alex, Bomber, Deutsche Eiche, Henner, Herman, Jagger, Linde, Lines, Locke, Marion Mettge, Manfred Mattuschek, Momü, Müx,

Sabine, Schapp, Schlauchliesl, Schotte, Thorsten, Ursi, Verlustfrosch,Willi,

(ich übernehme keine Garantie)

unsere TFR Fahne

Auch ein Grund war das Treffen von Gleichgesinnten, wie z.B. Elfi und Erich aus Singlis bei Borken aus dem Schwalm-Eder-Kreis.

Der Name „Traveling Festival Riders“ fiel Schotte ganz spontan ein.

Beschlossen wurde der Name aber erst, nach dem die 21 Mitglieder in Ursi´s und Willi´s Bar darüber abgestimmt hatten.

Als erster 1. Vorsitzender kommt Helmut zum Einsatz. Er wird auf der ersten Jahreshaupt-versammlung 1991 der TFR gewählt. Auf ihn folgt 1995 Schotte , der sein Amt im Jahre 2001 an Luigi weitergibt. Wir treffen uns möglichst alle 3 Monate und besprechen, welche Konzerte anliegen und wer zu welchem Gig fährt. Wenn es dann soweit ist, fahren wir im Convoy los und übernachten grundsätzlich in Zelten oder Wohnwagen.

Unser erstes eigenes Open Air Konzert fand 1991 an der Friedenseiche in Udenhausen statt. Organisiert wurde es für Mitglieder und Freunde der Travelings. Darüber hinaus war es einfach auch als Party gedacht. Bis 1994 wurde das so gestaltet!

Als erwähnenswertes Highlight ist den Traveling Festival Riders 1993 die 1. Zeltkirmes in Udenhausen gelungen. Die Kirmesburschen des Vorjahres der jährlich stattfindenden Kirmes suchten einen Nachfolger für 1993. Die Suche gestaltete sich deshalb zunächst als schwierig, da der Saal, der alljährlich für eine Kirmes genutzt wurde, zukünftig nicht mehr zur Verfügung stand. Mit anderen Worten, die Gaststätte wurde geschlossen. Es gab daher nur eine Möglichkeit, um die Kirmes nicht „sterben“ zu lassen: Man mußte ins Zelt! Kein Verein traute sich und so beschlossen die Travelings – seinerzeit doch ein wenig als Sex and drugs and Rock´n Roll Gemeinschaft verschrien, dieses Abenteuer einzugehen. Unser Angebot, diese Kirmes zu gestalten wurde begeistert angenommen.

Zum 5-jährigen Bestehen der Travelings 1995 wollten wir unser 1. öffentliches Open Air an der Friedenseiche öffentlich organisieren, dass heißt, die Udenhäuser und angrenzende Orte sollten mit uns Spaß haben und gemeinsam feiern.

Der Ort ist bestimmt der gemütlichste und geeigneteste in Udenhausen. Leider hat die dort stehende rustikale Blockhütte keinen Strom- und WC-Anschluss.

Friedenseiche Udenhausen

Deshalb musste ein Aggregat her. Voxi konnte uns dieses zur Verfügung stellen und auch am Laufen halten. Der Strom wurde aus Panzersicherungen über eine Kabellänge von ca. 500 Meter von den TFR-Mitglieder-Elternhöfen von Else und Schlauchliesl (diese Höfe lagen am nächsten zur Friedenseiche) angekurbelt. Schwierig war es, teilweise verloren gegangene Phasen von der Wiese einzusammeln, um die Bands Musik spielen zu lassen.

Als 1. Band haben wir „A Piece of Taste“ verpflichtet. Diese Band war von ihrem künstlerischen Wert schon so gut, dass sie sogar eine Vorgruppe mitbrachte: „Old Shatterband“. Für alle Travelings und Besucher unseres Open Air war es ein gelungenes Konzert, auch wenn wir vor Kälte und Regenwasser fast abgesoffen sind.

Nun planen die Travelings für jedes Jahr ein neues Open Air Spektakel.

1996 findet es das letzte mal an der Friedenseiche statt. Weil die Umstände doch zu groß werden, weichen wir ab 1997 auf den Sportplatz Udenhausen aus.

Hier haben wir Strom, WC und einen festen Untergrund. Den benötigen wir für unsere tolle neue Bühne (1999), die Holzbeen und Bernd in mühsamer Kleinarbeit zusammen entwickelt haben. Übrigens alle vorherigen Jahre kam ein Sattelschlepper als Bühne zum Einsatz, auf dem sich die Bands ausbreiten konnten.

Das neue Gelände für das Konzert wird mit Bauzäunen kreisrund abgesperrt und damit die Sicht verdeckt ist, mit Planen zugehängt.

Natürlich sorgen Essen und Trinken für das leibliche Wohl. So erfüllen zwei Getränke-Pilze und meist eine Bratwurstbude diesen Zweck.

Zu Traveling Festival Rider Freizeit-Gestaltungen gehören Familienwandertage, runde Geburtstage, Hochzeiten, Silberhochzeiten, Nachtwanderungen und eine Jahresabschlussparty und selbstverständlich der gemeinsame Besuch von Konzerten mit den Rock- und Pop Größen dieser Welt.

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